Die Adventszeit hat etwas Besonderes, das war auch in diesem Jahr nicht anders. Das Haus sieht im Advent schon ganz anders aus, als sonst. Irgendwie liegt immer ein bisschen Überraschung in der Luft und es ist viel los.
Der Weihnachtsmarkt hatte auch in diesem Jahr wieder die Adventszeit eingeläutet. Erst 2 Wochen zuvor war es etwas kühler geworden, wenn auch nicht wirklich winterlich. An drei Nachmittagen wurden im Turmzimmer in kleinen Gruppen Adventsgestecke und Kränze „gezaubert“. Wir hatten dabei viel Freude, hätten uns über ein bisschen mehr Beteiligung sehr gefreut. Alles war dann zum 1. Advent festlich geschmückt, überall brennten Lichter und viele Kerzen. An den Adventskalender hatten wir zwar schon gedacht, doch zeitlich einfach nicht geschafft.
In letzter Minute haben wir die Geschenke dann am 30.11 eingekauft, hübsch verpackt und am 01. Dezember früh morgens aufgehängt. Was wollten wir mehr, wir hatten es geschafft. Von vielen Seiten haben wir auch ein „Dankeschön“ bekommen, waren die kleinen, individuellen Geschenke wohl richtig ausgefallen.
Die Adventswochen waren geprägt von viel Musik, von Weihnachtsbäckerei, von Vorlesen und gemütlichem Beisammensein.
Unseren geplanten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt haben wir wegen Regen und Wind gar nicht erst angeboten, doch wir waren zur Weihnachtsfeier der evangelischen Kirche im „Alten Krug“ in Oyten. Es war in diesem Jahr eine sehr entspannte Veranstaltung mit gutem Rahmenprogramm. Pastor Wagener war mit den „Singköppel“ gekommen, um ihr weihnachtliches Repertoire zum Besten zu geben. Uns gefiel der Chor so gut, dass wir sie eingeladen haben, auch bei uns aufzutreten und zu unserer großen Freude klappte es noch in der letzten Woche vor Weihnachten. Allen gefiel dieser Nachmittag sehr. Und auch Elvira hatte wieder ihre Kinder aktiviert, uns einen musikalischen Leckerbissen zu präsentieren.
Am 23.12. haben wir dann an hübsch gedeckten Tischen die Weihnachtsfeiern zusammen mit Angehörigen im Regenbogen veranstaltet. Sowohl unten als auch oben herrschten ganz besondere Atmosphären. Beide ganz unterschiedlich, beide ganz schön. Viele Angehörige waren gekommen und beteiligten sich ganz aktiv, am Gespräch, am Gesang, an den Arbeiten. Es war richtig kuschelig.
Am Morgen des Heiligabends fand dann die große Weihnachtsfeier im 4jahreszeiten statt. Mit musikalischer Unterstützung von Benita und Daniel Moos, der Familie unserer Sandra, haben wir 2 Stunden zusammen gesessen, haben gesungen, Geschichten gehört und uns viel erzählt. Zum Schluss gab es Geschenke und viele gute Wünsche.
Dem folgten dann 2 ruhige Weihnachtstage, ohne Notarzt, ohne Krankenhauseinweisung, ohne Mitarbeiterausfall, eben einfach wie Weihnachten.
Wir, mein Mann und ich waren darüber unendlich dankbar, konnten wir doch endlich mal viel schlafen und entspannen, um jetzt nach Weihnachten mit vollem Elan auf Silvester zusteuern zu können
Mit Ende des Jahres beendet Antje Harms ihre Tätigkeit als stellvertretende PDL.
Sie wurde im Februar 2010 von mir ins „kalte Wasser geschmissen“. Mit Unterstützung der Heimaufsicht übernahm sie damals die Aufgabe der Pflegedienstleitung, nachdem ich ihre Vorgängerin entlassen hatte. Mit mir gemeinsam hat sie ein Jahr die Leitung des Hauses übernommen und hat ihr Aufgabe sehr gut gemacht hat. Sie hatte nie zuvor in der Leitung gearbeitet und hat alles souverän gemeistert. Als Joana im März 2011 nach bestandenem Bachelorabschluss diesen Job übernahm, wurde Antje automatisch zur Stellvertreterin. Immer, wenn Joana nicht anwesend war, saß Antje auf ihrem Stuhl hat. Diese Zeit geht jetzt vorbei. Nach einem Gespräch mit ihr wurde deutlich, dass sie sich doch sehr viel wohler fühlt, wenn sie sich wieder in den Reihen der Kollegen um die Pflege kümmern kann, nah am Menschen und fern vom Dienstplan, den sie immer so gehasst hat.
Wir danken Antje an dieser Stelle erneut für ihre Einsatzbereitschaft und für die gute Arbeit, die sie vollbracht hat
Jetzt mussten wir umdenken. Bedingt durch das bevorstehende teilweise Ausscheiden von Joana, die ja im Februar entbinden wird, mussten wir neue Überlegungen anstellen und haben dabei rein zufällig erfahren, dass wir eine weitere Pflegefachkraft mit der Zusatzausbildung zur PDL in unseren eigenen Reihen haben. Diese wollte eigentlich nie in die Führungsebene aufsteigen, hat jetzt aber gemeinsam mit uns eine für sich glückliche Regelung gefunden.
Sylke Eichler wird Joana ab Mitte Januar immer dann vertreten, wenn Joana nicht im Haus ist. Sie wird morgens in der Pflege arbeiten und danach ins Büro gehen. Joana wird aber nach wie vor viel im Haus sein und ihr zur Seite stehen und gemeinsam werden wir dann schon das „Kind schaukeln“.
Wir wünschen uns ein freundliches und faires Miteinander, wünschen Sylke viel Freud an der neuen Tätigkeit und der damit verbundenen Herausforderung und wir wünschen dem Team eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen Leitungsteam.
Auch weiterhin werden wir uns an jedem Montag- und Donnerstagmorgen zusammen mit der Hauswirtschaftleitung und der Ergotherapie zusammensetzen und uns „kurzschließen“, die kleinen und großen Probleme besprechen und Ideen sammeln für das neue Jahr.
Wir wünschen uns ein gutes Jahr 2012, wir wünschen uns eine schöne Zeit.
Vom 7. Deutsche Demenzforum in Leipzig haben wir viel mitgenommen: Hochkarätige Demenzexperten waren eingeladen, um dort zu referieren und wir haben vieles mit nach Hause genommen.
Vier Vorträge haben wir gehört. Von einem möchte ich Ihnen heute ein wenig berichten:
Der Morgen begann damit, dass wir viel Stoff zum Nachdenken bekommen haben, es ging um die unglaubliche Last, die viele Angehörige zu tragen haben, bevor sie den schweren Schritt gehen, eine Pflegeeinrichtung aufzusuchen, weil zu Hause nichts mehr geht.
Ulrich Mildenberger machte deutlich, was allen eigentlich bekannt war, dann doch wohl allen unter die Haut ging: Die psychischen Belastungen besonders von Ehepartnern demenzerkrankter Menschen.
Immer wieder versuchen diese anfangs die Krankheit zu vertuschen, wollen sie selbst nicht wahrhaben, sind ständig auf der Suche nach Erklärung für sich und Entschuldigung für andere. Der Rückzug aus der Gesellschaft wird immer mehr. Am Tag und in der Nacht ist man immer nur auf der Hut, ob auch alles reibungslos läuft, der Betroffenen nicht Dinge tut, die gefährlich werden könnten. Hinzu kommt eine große Portion Egoismus des Erkrankten. Enttäuschung über verloren gegangenen Fähigkeiten und die Veränderung der Persönlichkeit. Der Pflegende quält sich mit Schuldgefühlen, nicht genug zu leisten, dabei leistet er schon 24 Stunden am Tag, hat die eigenen Bedürfnisse total in den Hintergrund gestellt und sorgt überhaupt nicht mehr für eigene Sozialkontakte, für einen eigenen Rückzug. Ähnlich ergeht es auch den Kindern Betroffener, die sich verantwortlich für die Pflege fühlen. Wird dann die schwierige Entscheidung getroffen, es allein nicht mehr zu schaffen, werden oftmals komplizierte Netze aufgebaut aus Nachbarschaftshilfe, dem Hinzuziehen ambulanter Pflegedienste und der Unterstützung durch andere Familienmitglieder. Machen die Betroffenen die Nacht zum Tag, bleibt oft keine andere Möglichkeit, als sich eine Pflegeeinrichtung zu suchen. Hier stoßen die gebeutelten Angehörigen dann oftmals auch Pflegende, die dies liebevoll und professionell machen, allerdings nicht immer so, wie man selbst agiert hat. Konflikte sind dann oft vorprogrammiert, die nur mit viel Transparenz, mit vielen Gesprächen und mit noch mehr Verständnis zu gängeln sind.
Schön wäre es, wenn wir allezeit mit unseren Angehörigen so zusammen arbeiten könnten, dass Harmonie zwischen einander besteht, dass Verständnis in Gesprächen aufkommt und dass niemand das oberste Ziel aus den Augen verliert:
Der Bewohner muss zufrieden sein, dann können es die Angehörigen und die Pflegenden auch!
…bedanken sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die vielen Sach- und Geldgeschenke, die sie von Ihnen zu Weihnachten bekommen haben. Ganz besonders haben wir alle uns über Ihre lobenden Worte gefreut, mit denen Sie nicht gegeizt haben. Solche schriftlich verfassten Worte sind immer wieder Balsam für die Seelen, die unermüdlich bestrebt sind, es allen gut und recht zu machen.
Es ist zwar für alle eine Selbstverständlichkeit, liebevoll und aufopfernd die tägliche, oft nicht einfache Pflege und Betreuung zu verrichteten. Doch gerade darum freut sich jeder, von Zeit zu Zeit auch mal ein ehrlich gemeintes Lob zu hören bzw. zu lesen. Sie haben von diesem Lob reichlich Gebrauch gemacht und das zeigt uns wieder einmal, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dafür bedanken sich alle MitarbeiterInnen, -aber auch ich- von ganzem Herzen.
Im Namen aller MitarbeiterInnen
Margret Lueßen
Wir gratulieren ganz herzlich:
Frau Hilda Pelz am 07. Januar zu ihrem 90. Geburtstag
Frau Renate Fischer wird am 20. Januar 88 Jahre alt und am 24. Januar haben wir wieder einen Doppelgeburtstag:
Herr Norbert Kunze wird 74 und
Frau Margarete Plaschke 86 Jahre. Am Tag darauf,
dem 25. Januar ist dann noch der 77. Geburtstag von
Frau Ruth Ahues.
und bei den Mitarbeitern?
Antje Harms und Celile Yalcin haben am
Neujahrstag Geburtstag
unsere Joana am 3. Januar und Hauke am 07. Januar,
Gerda Schwiebert am 08. Januar,
am 09. Januar Anke Kuhr,
am 11. Januar ist der Geburtstag von Gundi Schneider, am 15. Januar wurde Inge Kahrs geboren und
der Geburtstag von
Ilona Einolf ist am 23. Januar.
Wir wünschen allen Geburtstagskindern
ein wunderschönes, gesundes und
zufriedenes neues Lebensjahr
und die
Erfüllung aller geheimen Wünsche.
Januar. Das vergangene Jahr 2010 war unglaublich anstrengend gewesen. Alle wünschten sich für 2011 etwas mehr Ruhe, etwas mehr Beständigkeit, weniger Kranke und vor allem weniger Fluktuation.
Doch das Jahr begann gleich am 03. mit dem erwarteten Versterben unserer ältesten Bewohnerin: Frau H. schlief ganz ruhig im Alter von 103 Jahren ein. Wir vermissten sie alle und doch war dieser Tod für sie ein Segen. Mit dem Freiwerden ihres Zimmers begannen für uns wieder umfangreiche Umbauten, damit Frau St. in ein schönes neues Zimmer einziehen konnte.
Ansonsten verlief der Januar ruhig, die vielen erkrankten Mitarbeiter aus dem Vorjahr waren alle wieder gesund!
Im Februar mussten wir uns um neues Personal kümmern. Petra und Andrea hatten zum Ende des Monats gekündigt, doch der Arbeitsmarkt war leer. Über das Intranet der Bremer Polizei meldeten sich Britta, Gisela und Brigitte. Unsere Auszubildende Fini hatte uns eine schlimme Krankheit verschwiegen und musste wieder gehen. Britta begann ihre Arbeit und hatte daran viel Freude.
Obwohl der Monat kürzer war, mussten schon wieder 37 Krankheitstage verschmerzt werden.
Den Bewohnern ging es im März richtig gut. Alle freuten sich auf das nahe Frühjahr, das man schon erahnen konnte.
Als neue Pflegedienstleitung begann Joana ihren Dienst jetzt ganz offiziell. Sie hatte einen super Bachelorabschluss „hingelegt“ und freute sich auf ihre neue Aufgabe.
Im Haus liefen die Vorbereitungen für den 40. Geburtstag der Einrichtung, ein Gruppenfoto wurde erstellt und Gisela begann ihren Dienst als Fachkraft. Wieder waren mehr als 50 Krankentage abzudecken, Jenny wurde operiert und würde wohl lange ausfallen
Der April war richtig warm. Das Osterfest lag sehr spät und die Temperaturen waren bereits sommerlich.
Mit einem kleinen Festakt feierten wir mit den Bewohnern und Mitarbeitern unser Jubiläum. Im Vorfeld hatten wir eine Chronik erstellt und einen Vergleich Damals und Heute, für alle sehr interessant, was sich doch verändert hatte.
Erstmals kamen uns die Kindergartenkinder besuchen, es soll eine lange Zusammenarbeit werden.
Brigitte hatte ihren ersten Arbeitstag und Brigitte und auch Britta verließen uns schon wieder. Dafür konnten wir Ingrid Wilkens für uns gewinnen, die überwiegend Dienste von Jenny auffangen sollte. Maike bekam ein 2. Kind und verabschiedete sich in den Mutterschutz. Wir freuten uns über eine neue Auszubildende. Britt machte einen guten Eindruck. Mit ihr konnten wir uns auf eine sicher lange Zusammenarbeit freuen.
Der Mai begann. Lange war es bei den Bewohnern sehr ruhig gewesen, doch es zeichnete sich ab, dass Frau K. und Frau G. nicht mehr lange bei uns bleiben würden. Sie starben Mitte des Monats an 2 aufeinander folgenden Tagen. Und davor mussten wir auch noch den recht plötzlichen Tod von unserer Frau R. verkraften. Sie war seit fast 20 Jahren im Haus und lag nur einen einzigen Tag. Alle drei Todesfälle fielen in die Woche vor dem großen Ereignis Hochzeit.
Joana und Thomas hatten uns alle mit in ihren Bann gezogen, eine große Aufregung lag in der Luft.
Gül stürzte mit einer Bewohnerin und sorgte dafür, dass alle erschrocken erstarrten, welche Folgen dieser Sturz hatte. Auch Paul konnte seine angeschlagene Gesundheit nicht länger kompensieren und meldete sich krank, beide für lange, lange Wochen. Jenny war noch immer weg und Britt wurde am Knie operiert! Wie sollte das gehen? Dass es dennoch ging ist all denen zu verdanken, die immer wieder einspringen mussten und der Dank ist noch heute sehr groß!
Und zu allem Überfluss kam auch noch der MDK, um das Haus auf Herz und Nieren zu überprüfen.
Der Juni war kalt, windig und es regnete viel. Unser für den 09. Juni geplantes Sommerfest sagten wir ab. An diesem Tag hatten wir 12,0 C.
Joana kam von der Hochzeitsreise zurück und saß fast täglich weinend vor dem Dienstplan. Wir schafften nichts mehr, mussten immer nur Dienste abdecken, es war nicht schön! Mit 78 Krankentagen allein in der Pflege war dies der bisher schlimmste Monat! Jetzt ließ sich Ingrid auch noch von einer Katze beißen und verlor fast ihren Finger und wir für lange Zeit ihre Arbeitskraft. Ganz spontan entschloss sich Patrizia für uns zu arbeiten. Sie hatte bisher noch nie etwas mit Pflege zu tun gehabt und stellte sich ganz schnell richtig gut an.
Begrüßen durften wir aber als neue Bewohner Frau St., Herrn W. und Frau A. Die Zimmer waren alle sehr schnell wieder vermietet, worüber wir uns sehr gefreut haben.
Und noch mehr junge Leute führte es zu uns. Eine Konfirmandengruppe wird ab sofort einmal monatlich zu Besuch sein.
Der Juli begann mit einer schönen Nachricht: Joana wird Mama, hat ihren kleinen Krümel mit von der Hochzeitsreise gebracht. Alle freuten sich mit ihr und mit mir: yuhu, ich werde Oma! Und auch im Bauch von Songül wächst ein Baby heran, sie freut sich ebenso.
Irene brach sich den Arm und alle anderen waren weiter krank. Wie schön, dass wir Ewien und Mario für uns in der Hauswirtschaft gewinnen konnten. Unser neuer Azubi Phil sollte eigentlich am 15. August beginnen. Er sagte schon für Anfang Juli seine Hilfe zu und konnte das Team ein wenig entlasten.
Zum Ende des Monats wurde die Kraft von Frau B. immer weniger. Sie verstarb ganz ruhig am 28.
Sascha beendete seine Ausbildung, darf sich jetzt Pflegefachkraft nennen und wurde auch so übernommen
Sommer hatten wir auch im August noch nicht gehabt. Nur wenige Tage waren uns vergönnt, mal die Sonne zu genießen, warme Abende waren uns völlig fremd.
Frau A. musste nach einem Krankenhausaufenthalt das Bett hüten und bekam eins auf den Hof gestellt, so konnte sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Frau K. zog zu uns und lebte sich schnell ein und
Almut bereicherte als Fachkraft das Team.
Und auch Gül ging es wieder besser, sie machte erste Arbeitsversuche und alle waren glücklich, dass sie wieder genesen war. Kurz vor Toresschluss entschied sich noch Saskia, eine Ausbildung bei uns zu machen, wir freuten uns darüber. Phil und sie gehen jetzt in die gleiche Klasse und werden uns hoffentlich lange begleiten.
Nicole brach sich den Fuß und musste lange Wochen pausieren, ein Umstand der auch sie ziemlich nervte!
Der September steckte voller Termine. Das Wetter war immer noch sehr durchwachsen und wir mussten fürchten, den Ersatztermin für das Sommerfest erneut zu streichen, doch wir hatten Glück und konnten an diesem Tag Sonne und Wärme genießen. Von den wenigen Regentropfen ließen wir uns nicht abschrecken. Es wurde ein sehr schönes Fest mit vielen gut gelaunten Gästen und einem bunten Rahmenprogramm.
Lueßens machten ihren Familienurlaub, der sie nach Ägypten führte und Antje hielt die Stellung.
Kaum zurück starben kurz hintereinander Frau H., Frau M. und Herr F., für alle drei eine Erlösung.
Mit Sascha war eine wirkliche Einigung nicht möglich und so verließ er uns Ende September
Ein kurzes Intermezzo gab Daniela.
Sie kam im Oktober plötzlich nicht mehr wieder. Gut, dass gerade in dieser Zeit Inge anklopfte und einen Arbeitsvertrag als Nachtwache unterschrieb.
In das Haus 4jahreszeiten zogen Herr E., Herr H. und Frau St. ein.
Der Oktober war wunderschön warm und sonnig. Unser Erntededankfest konnten wir auf dem Hof feiern.
Britt, unsere Auszubildende konnte unsere Erwartungen nicht erfüllen und erhielt ihre Kündigung in der laufenden Probezeit.
Am letzten Tag des Monats kam die Heimaufsicht zur Überprüfung und bestätigte uns eine sehr hohe Pflegequalität!
Der November war immer noch sehr schön. Geregnet hatte es überhaupt nicht, so dass alles viel zu trocken war. Doch wir alle genossen die Sonne, die immer noch ein wenig wärmte.
Frau S. ging es seit längerer Zeit schon nicht gut. Ihr Lebenslicht erlosch am 06. November im Krankenhaus und eine Woche darauf, wieder an einem Sonntag, verstarb für alle plötzlich Frau F., die allerdings schon seit vielen Jahren schwer krank war.
Mitte des Monats wurde es kühler und jetzt konnten wir uns auch vorstellen, an den bevorstehenden Advent zu denken. In kleinen Gruppen wurde im Turmzimmer für Advent gebastelt. Es roch im ganzen Haus nach Kerzen und Tanne und so allmählich erstrahlte das ganze Haus im Kerzenglanz.
Frau R. bezog ein Zimmer im 4jahreszeiten.
Am 27. November fand der 3. Weihnachtsmarkt statt, der wieder viele Besucher anlockte und richtig gemütlich war, nur 6 Bewohner hatten keinen Besuch!
Der letzte Monat war angebrochen, der Dezember. Gerade noch pünktlich zum 1. wurde der Adventskalender fertig und bereitete jetzt jeden Tag einem Bewohner eine kleine Freude.
Frau K. hatte schon Erfahrung in einem anderen Haus gesammelt und zog Anfang des Monats in das 4jahreszeiten ein.
Das Wetter zeigte sich jetzt von der ungemütlichsten Seite, viel Regen und viel Wind.
Der Terminkalender war wieder voll bestückt und alle hatten viel zu tun.
Herr E. erlag am 12. seiner schweren Krankheit, schlief nach langem Kampf ruhig ein.
Auch sein Zimmer musste nicht lange leer stehen. Mit Frau C. zieht am 16. eine noch sehr rüstige Frau aus dem hohen Norden zu uns.
Leider waren auch wieder einige Mitarbeiter erkrankt, so dass wir wieder auf zahlreiche freiwillige Ersatzdienste angewiesen waren. Wie gut, dass es dieses Mal, Dank großem Engagement von vielen Seiten, kaum Probleme gab.
Die Weihnachtsfeiern verliefen sehr harmonisch und stimmungsvoll und die Weihnachtsfeiertage wurden von uns allen ruhig und schön wahrgenommen. Am 29.12. wurde dann auch noch Frau F.-N. von ihrem Leiden erlöst. Sie verstarb im Krankenhaus.
Rückblickend war es bedingt durch viele Erkrankungen auf Seiten der Mitarbeiter nicht immer einfach. Doch das Team ist inzwischen gereift, es ist zusammen gewachsen und steht füreinander ein. Das war immer wieder spürbar und ist ein sehr gutes Gefühl. Wir hatten Probleme zu bewältigen, die mit denen aus 2010 jedoch nicht vergleichbar waren. Von 12 Menschen mussten wir Abschied nehmen und dürfen von Dank sagen, dass das Haus immer sehr schnell wieder voll belegt war.
Warten wir also voller Spannung, was uns das neue Jahr bringt. Eins ist dabei aber ganz sicher. Aus Krümel wird ein kleiner Junge und er wird unser 1. Enkelkind, auf das wir uns riesig freuen.
Luessens Anwesen aus der Luft
das nicht ganz vollständige tolle Team,
Fleißige Hausfrauen sind am Werk
Mit fast 103 Jahren trägt die älteste Bewohnerin ein Weihnachtsgedicht vor
Gemütliches Beisammensein an Weihnachten